Erfolg bei der Stellensuche mit Muster-Bewerbungen
Wer sich bei der Stellensuche optimal präsentieren möchte, sollte seine Stärken und Schwächen kennen. Von Profis erstellte Muster-Bewerbungen können dabei helfen, das eigene Profil bestmöglich zu verkaufen.
Die Suche nach einem neuen Job ist heute kein leichtes Unterfangen: Egal, ob persönliche Beweggründe, eine Insolvenz oder betriebsbedingte Entlassung den Ausschlag gegeben haben – wer heute die Ware "Arbeitnehmer" auf dem Jobmarkt anbietet, muss damit rechnen, kräftig die Werbetrommel rühren zu müssen, bevor sich ein passender Abnehmer findet. Das bedeutet, unermüdlich Bewerbungen zu schreiben und sich immer wieder von der besten Seite zu zeigen. Mit viel Glück folgt dann die ersehnte Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.
Die wenigsten Menschen sind allerdings in der Lage, eigene Fähigkeiten und Stärken so wirkungsvoll herauszustellen, dass ein potenzieller Arbeitgeber wie elektrisiert sofort nach dem Lesen der Bewerbungsunterlagen zum Telefonhörer greift. Oft wird zu viel Bescheidenheit an den Tag gelegt oder schlimmer noch: Es werden unvollständige Mappen oder gar fehlerhafte Anschreiben eingereicht. Dabei ist die Auswahl an Ratgebern, Checklisten und professionell erstellten Muster-Bewerbungen so groß, dass eigentlich jeder für sich, seinen Beruf und sein Karriereziel das Passende finden sollte.
Der erste Eindruck entscheidet. Jeder Arbeitgeber vollzieht – bewusst oder unbewusst – die Sichtung eingereichter Unterlagen nach dem gleichen Muster: Bewerbungen werden in die Hand genommen und zunächst nach ihrer Optik beurteilt. Dann blättert er sie kurz durch und liest das Anschreiben. Noch bevor er einen Blick in den möglicherweise sehr beeindruckenden Lebenslauf eines Bewerbers geworfen hat, hat der Arbeitgeber aufgrund der Mappe und des Briefes schon eine erste Einordnung des Aspiranten vorgenommen. Ist die Mappe ordentlich und sauber? Hat der Bewerber das Anschreiben korrekt adressiert? Beherrscht er die deutsche Rechtschreibung und Grammatik? Für viele Stellensuchende endet das Bewerbungsverfahren bereits an dieser Stelle.
Bestehen die Unterlagen den Eingangstest nicht, wandern sie sofort auf den Absagen-Stapel. Schade eigentlich – vielleicht war ja ein sehr fähiger Kandidat darunter, der es nur leider nicht geschafft hat, sich schriftlich optimal zu präsentieren. Daher ist es sehr zu empfehlen, sich bei der Erstellung einer Bewerbungsmappe helfen zu lassen, z. B. durch das Verwenden von Muster-Bewerbungen und das Hinzuziehen einer Vertrauensperson. Auch wenn man glaubt, ein begnadeter Schreiber und geschmackssicherer Mappenersteller zu sein: Es ist immer sehr erhellend und hilfreich, eine zweite Meinung einzuholen.